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Wer war Martin Luther King jr.?

Der Namensgeber unseres Hauses, Martin Luther King jr., wurde 1929 in Atlanta/Georgia im Süden der USA in geboren. Der Kampf gegen die Diskriminierung der vorherrschenden Rassentrennung machte ihn zum Märtyrer, 1968 wurde er in Memphis/Tennessee während eines Aufrufs zur Gewaltlosigkeit auf dem Balkon seines Hotels erschossen.

Martin Luther Kings Markenzeichen war der gewaltlose Widerstand. Sein Credo, Gott mehr gehorchen zu müssen als den Menschen, sein tiefer Glaube verbunden mit der Fähigkeit, Menschen zu begeistern und seine kreativen Aktionen zivilen Ungehorsams gipfelten 1963 in der größten Demonstration der USA, dem Marsch auf Washington mit 250.000 Menschen, mit dem Höhepunkt, Kings unvergesslicher Rede „Ich habe einen Traum“.

Martin Luther King jr.'s Rede zum Anhören und Nachlesen

1964 wurde die Rassentrennung in den USA per Gesetz aufgehoben, King erhielt den Friedens-Nobelpreis.

Im selben Jahr war auch in Deutschland und an einem Abend auch in Ostberlin, wo er in zwei Kirchen predigte.

Als Baptistenpastor und Visionär eines gewaltfreien Widerstandes war Martin-Luther-King ein Vorbild für die Christen in der DDR, Wegbereiter der friedlichen Revolution von 1989, die getragen von Kings Ideen in der Leipziger Nikolaikirche ihren Anfang nahm. Nach einer Anfrage bei seiner Witwe, Coretta Scott-King, erhielten die ostdeutschen Baptisten 1968 von ihr die Erlaubnis, ihr neu errichtetes Rüstzeitheim in Schmiedeberg „Martin-Luther-King-Haus“ nennen zu dürfen.

Autor: Michael Meschkank 

 

 

Bildquelle: Nobel Foundation (http://nobelprize.org/) [Public domain oder Public domain], via Wikimedia Commons 

 


 
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